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21.10.2011

Alarmübung an der Graf-Eberhard-Schule

Im Brandfall kann schon ein kleines Feuer eine enorme Rauchentwicklung verursachen, die bei Gebäuden wie Schulen schnell eine große Zahl von Personen in Lebensgefahr bringt.

Aus diesem Grund müssen die technischen Voraussetzungen im Schulgebäude, Fortbildungen in Brandschutzfragen für die Lehrkräfte, die Taktik und Ortskunde der Feuerwehr und regelmäßige Übungen Hand in Hand gehen. An der Graf-Eberhard-Schule finden jährlich Räumungsübungen und Schulungen durch die Feuerwehr statt. Alle 5 Jahre wird das Zusammenspiel im Rahmen einer großen Übung mit sehr realitätsnaher Brandsimulation durch Nebel erprobt. Diese Übungen sind für Lehrer und Schüler unangekündigt und deren Erkenntnisse fließen dann in die Schulungen der Folgejahre mit ein.

Am vergangenen Freitag, 21.10. war es wieder so weit. Um 8.42 Uhr wurde durch die Schule die von der Feuerwehr ausgelöste Nebelentwicklung erkannt und Feueralarm ausgelöst. Der Feueralarm bewirkt eine bestens eintrainierte Räumung aller Schulgebäude noch vor Eintreffen der Feuerwehr. Dabei wurde von den beteiligten Lehrkräften und Schülern erkannt, daß eine Flucht durch verrauchte Flure lebensgefährlich ist und 3 Klassen sind in Ihren rauchfreien Klassenzimmern geblieben und haben die Türen gegen Rauch abgedichtet.

Diese Klassen haben sich mit den in diesem Jahr neu eingeführten "Roten Karten" und "Grünen Karten" am Fenster bemerkbar gemacht und damit dem um 8.49 Uhr eintreffenden Einsatzleiter der Feuerwehr auf den ersten Blick eine Beurteilung der Gefahrenlage in allen Klassenzimmern ermöglicht. Gleichzeitig wurde an den beiden Sammelplätzen durch die Lehrkräfte ermittelt, ob Personen am Sammelplatz fehlen und eine sofortige Meldung an die Einsatzleitung abgegeben.

So konnten die 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kirchentellinsfurt, die allesamt Urlaub für die Übung genommen hatten, sofort effizient zur Betreuung der eingeschlossenen Klassen und zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. Parallel wurden alle unklaren Bereiche abgesucht und eine maschinelle Belüftung der verrauchten Flure vorgenommen. Durch diese Vorgehensweise, die Dank der jahrelangen erfolgreichen Kooperation zwischen Schule und Feuerwehr inzwischen reibungslos funktioniert, konnten alle im Gebäude eingeschlossenen Klassen 30 Minuten nach dem Brandausbruch auf den mittlerweile belüfteten Fluren und Treppenhäusern an die inzwischen wegen der Kälte in die Turnhallenverlegten Sammelstellen gebracht werden.