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Unsere Chronik - "Vom Löscheimer zum modernen Löschfahrzeug"

1495 Graf Eberhard im Bart, zu dessen Besitztum die Domäne Einsiedel gehört, erläßt eine Feuerordnung für das Land, die die Bereitstellung von Löschgeräten und die Einteilung der Bürgerschaft zu den Löscharbeiten bei Brandfällen regelte.
   
1580 An einem Wintertag brannte das Bruderhaus auf dem Einsiedel, das Graf Eberhard bei seinem Jagdschlösschen für 36 verdiente Männer errichtet hat, nieder.  Bis sich die „Feuerwehr zu Kirchentellinsfurth“ (Bürger) den Weg durch den Schnee bahnte, gab es nicht mehr viel zu löschen, das Heim war abgebrannt
   
1619 Wieder brannte es auf dem Einsiedel, diesmal war es das Jagdschlösschen selbst. In wildem Galopp jagte der Feuerreiter ins Tal um die „Feuerwehr zu Kirchentellinsfurth“ zu alarmieren. Der Feuerwagen mit den vielen Feuereimern war bereit, wer auf dem Wagen keinen Platz fand, jagte nebenher. Diesmal war nicht alles verloren, vom Feuersee aus konnte eine Eimerkette gebildet werden und der Vormann warf mit Wucht Eimer um Eimer Wasser in die prasselnden Flammen, so konnte ein Teil des Schlösschens  gerettet werden. Jeder der Feuerwehrmänner (Bürger)  erhielt hernach einen kühlen Trunk aus dem Schlosskeller
   
1808 Das Feuerlöschwesen wird gesetzlich neu geordnet, in allen Gemeinden wird eine Lokal-Feuerlöschordnung aufgestellt die das Notwendige über Gerätschaften und Hilfsmittel, die unmittelbaren Löschanstalten und die nach dem Brand zu ergreifenden Maßnahmen regelte.
Zur Löschhilfe war die gesamte Bürgerschaft verpflichtet, es gab jedoch keine Löschübungen und keine Ausbildung wie sie es später üblich wurde
   
1855 Aus alten Urkunden ist zu entnehmen, dass von der Zinngießerei Heise in Reutlingen eine neue Spritze um 1 Gulden und 48 Kreuzer erworben wurde und dass von den Kosten dieser gemeinschaftlichen Spritze die Gemeinde Kirchentellinsfurt die Hälfte und die Gemeinden Degerschlacht und Sickenhausen in der Nachbarschaft je ein Viertel zu tragen hatten. Ferner wurden 42 schadhafte Feuereimer repariert und zwei neue gekauft.
   
1860/
1861
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchentellinsfurt Die Erkenntnis, dass eine wirksame Brandbekämpfung durch eine geschulte und organisierte Löschtruppe besser durchzuführen ist, führte zwischen 1860 und 1861 zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchentellinsfurt nachdem zwischen 1847 und 1857 in den umliegenden Städten und größeren Gemeinden wie Reutlingen, Tübingen, Eningen, Rottenburg und Pfullingen bereits freiwillige Feuerwehren gegründet worden waren.

Die organisierte Truppe unter Führung eines Hauptmanns bestand aus einer Lösch,- und einer Rettungsmannschaft. Sie hielt regelmäßige Übungen ab und war diszipliniert und uniformiert.

Die Uniformen mussten die Männer allerdings selber bezahlen.    Die Bedienung der Spritzen, das Heranschaffen von Wasser, das Absperren des Brandplatzes und die weiteren Aufgaben verblieben weiterhin den aus der Bürgerschaft gebildeten Rotten die neben der freiwilligen Feuerwehr zur Hilfeleistung verpflichtet waren.

Zur Ausrüstung der neugeschaffenen Freiwilligen Feuerwehr Kirchentellinsfurt wurden im Rechnungsjahr 1860/1861 unter anderem beschafft:
2 Hakenleitern 2 Dachleitern
1 Steigleiter 1 große Aufricht-Anstellleiter
7 Spreizstangen 4 Feuerlaternen
1 Spritzenlaterne 25 Messinghelme
25 Steiggurte 3 Messinggarnituren für Offiziere
4 Schlauchtrageriemen 2 Taschen nebst Umhangriemen
23 Beile 2 Zimmeräxte
25 Seile 1 Feuerwehr-Signalhorn
4 Signalhörnchen  

Erster Feuerwehrhauptmann der Wehr wurde Johannes Walker, Maurer und Steinhauer Erster Stellvertreter Jakob Koch, Steinhauer Einige Jahre später werden als Spritzenmeister Joh. Georg Nagel, Zimmermann und Joh. Georg Nagel, Messerschmied genannt
   
1880 Kommandowechsel, neuer Kommandant wird Jakob Koch, Steinhauer
Als größerer Brandfall aus dieser Zeit ist das Abbrennen des landwirtschaftlichen Anwesens des Jakob Hornung, Schmid, Im Gäßle, noch bekannt
   
1882 Die Wehr verfügt über 145 Feuereimer Anschaffung einer Saugfeuerspritze nebst einer größeren Menge Schläuche
   
1886 Zum 25-jährigen Jubiläum wurden der Feuerwehr vom Bürgerausschuss und Gemeinderat 150 DM bewilligt unter der Bedingung dass das Fest in der Gemeinde abgehalten wird. Sämtliche bei der Feuerwehr beteiligten Mannschaften, die Spritzenmannschaft, die Wasserträger und Schöpfer, die Reihenmannschaft, die Rettungsmannschaft, die Wachmannschaft und die Laternenträger erhielten pro Mann 60 Pfennig.
   
1888 Jakob Wirsum, Akzisor (Steuereinnehmer) übernimmt die Verantwortung über die Wehr von Jakob Koch
   
1890 Aufgrund allgemeiner Vorschriften wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchentellinsfurt am 11 Juli 1890 in eine Pflichtfeuerwehr mit einer Gesamtmannschaftsstärke von 180 Mann umgebildet.  Sie gliedern sich in:  I. Zug: Steiger, Retter und Schlauchleger II. Zug: Spritzen,- und Ablösemannschaft zur neuen Spritze (aus dem Jahr 1882) III. Zug: Spritzen,- und Ablösemannschaft zur neuen Spritze IV. Zug: Spritzen,- und Ablösemannschaft zur alten Spritze (aus dem Jahr 1855) V. Zug: Spritzen,- und Ablösemannschaft zur alten Spritze VI. Zug: Wasserträger und Schöpfer VII. Zug: Flüchtungs,- und Wachmannschaft Als Löschwasserstellen sind der kellerartig gebaute Feuersee beim Dreiangel, drei laufende Brunnen und 26 Pumpbrunnen sowie die Echaz und der Neckar angeführt. Für den Bedarfsfall waren 6 Wasserfuhrleute aufgestellt die das Wasser im Brandfall vom Neckar in den Ort heranzuschaffen hatten.
   
1892 Als neuer Kommandant führt Karl Leibßle, Schreinermeister,  die Wehr ins neue Jahrhundert
   
1902 Wilhelm Klumpp, Steuereinnehmer, übernimmt das Kommando
   
1910   Hauptübung bei der Gastwirtschaft zum Ochsen in der Neuen Steige, Von dieser Übung existiert ein Aufnahme bei der sich die Feuerwehrmänner in waghalsigen Positionen präsentieren – in heutiger Zeit undenkbar In diesem Jahr brennt auch die Ölmühle an der Echaz ab
   
1912 Anschaffung einer fahrbaren 12m-Steigleiter mit zweiteiligem Leiterpark, Hersteller: C.D. Magirus, Ulm
Die Leiter wurde im Juni 2007 anlässlich der Feierlichkeiten zum 1000-jährigen Bestehen von Kirchentellinsfurt vollständig funktionsfähig restauriert
   
1913 Kommandowechsel, Neuer Kommandant wird David Hafner, Gipsermeister
   
1919 Friedrich Steiner, Maurermeister wird neuer Kommandant
   
1920 Erneuter Kommandowechsel, Jakob Hafner, Gipsermeister wird Kommandant
   
1926 Umwandlung von der Pflichtfeuerwehr in eine Freiwillige Feuerwehr, Aufstellung einer neuen Ortsfeuerlöschordnung. Kirchentellinsfurt erhält eine zentrale Wasserversorgung. Beschaffung einer Hydrophor Druckkessel-Feuerspritze  (gebaut 1898 bei  Heinrich Kurtz, Stuttgart)
Diese Spritze ist heute noch vollständig funktionsfähig restauriert in unserem Besitz
   
1928 Am 27./28. Februar wird das landwirtschaftliche Anwesen des Ernst Luz, Schloßgartenstraße, ein Raub der Flammen
   
1930 Neubeschaffung von 3 Löschkarren, so genannten Hydrantenkarren, Hersteller: Barth, Fellbach
 
 
1933 Albert Hipp, Maurermeister, übernimmt das Kommando und führt die Wehr durch die Kriegsjahre bis 1946
   
1934 Ausgedehnter Waldbrand im Schönbuch, Gewand Kapf
   
1936 Neuorganisation der Feuerwehr aufgrund der vom Reich erlassenen „Einheitssatzung des Feuerlöschwesens“ . Der Feuerwehr werden polizeiliche Aufgaben und Luftschutzaufgaben übertragen. In diesem Jahr kommt es zu einem Brand bei der Fa. Carl Schirm & Cie
   
1937 Neubeschaffung einer Kleinkraftspritze „TS8“ von der Fa. Ziegler Feuerlöschgerätefabrik, Giengen a.d.Brenz. Die Spritze samt Anhänger ist der damaligen Zeit entsprechend in Feuerschutzpolizei-Grün lackiert.
Diese Tragkraftspritze mit ihrem ungewöhnlichen Schwingachsanhänger ist ebenfalls funktionsfähig restauriert heute noch in unserem Besitz
   
1944 Katastropheneinsatz, die Kirchentellinsfurter Wehr rückt am 15./16. März zur Nachbarschaftshilfe nach Kusterdingen aus welches von einem heftigen Luftangriff getroffen wurde
   
1945 Katastropheneinsatz, im Februar rücken die Kirchentellinsfurter Feuerwehrmänner nach Reutlingen aus um die dortigen Wehrmänner zu unterstützen. Reutlingen wurde ebenfalls von einem schweren Luftangriff getroffen
   
1946 Die Freiwillige Feuerwehr wird nach dem Krieg unter der Leitung des verdienten Kommandanten Jakob Bauer wieder aufgebaut und steht seither zur Hilfe bei Bränden und Notfällen zum Eingreifen bereit. Die Gemeinde hat inzwischen 3.500 Einwohner Am 13. Juli muss die Wehr in der Bahnhofstraße bei der Apotheke einen brennenden Panzer löschen. Zu einem Zimmerbrand im Gasthaus Ochsen kommt es am 3. November, es ist zwar nicht überliefert, aber es ist davon auszugehen, dass die Wehr nach den Löscharbeiten vom Hausherren verköstigt wurde
   
1947 Im Frühjahr kommt es zu einem Brand im Wohnhaus der Sägemühle Am 14./15.September rückt die Wehr zu einem Waldbrand im Gewand Hinterpfand aus 28. – 30.Dezember, Hochwassereinsatz im Talgebiet, es gilt auch die Behelfsbrücke über den Neckar zu schützen
   
1951 Ende Januar muss die Neckarbrücke vor Treibeis geschützt werden Am 30.Oktober kommt es zu einem Dachgesimsbrand am Gebäude Plonstraße 4
   
1953 Ende März rückt die Wehr aus zu einem Flächenbrand im Mahdenwald. Am 26. Februar brennt es in der Gärtnerei Nagel. Am 1.Juli kommt es zu mehreren Hochwassereinsätzen bei der Industrie im Tal.
   
1954 Brand in der Gemeindehalle
   
1956 Vom Kreisfeuerlöschverband wird ein gebrauchtes Tanklöschfahrzeug TLF15 übernommen und dem örtlichen Feuerschutz bereitgestellt. Dies ist das erste „motorisierte Fahrzeug“ der Freiwilligen Feuerwehr Kirchentellinsfurt, ist man doch bisher nur mit der Kleinkraftspritze TS8 aus dem Jahre 1937 und drei handgezogenen Löschkarren ausgestattet gewesen. Dieses Fahrzeug wurde leider nicht der Nachwelt erhalten, es wurde verschrottet Neuer Kommandant wird Friedrich Grauer, Schweißer
   
1959 19. Juni, Großbrand, die Doppelscheuer Luz-Zeeb in der Neuen Straße wird ein Raub der Flammen. Die Feuerwehrmänner um Kommandant Friedrich Grauer  kämpfen zwei Tage lang bis das eingelagerte Heu und Stroh gelöscht ist
   
1960 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Kirchentellinsfurt.
Die Wehr feiert am 18. und 19. Juni das runde Jubiläum verbunden mit dem 7. Kreisfeuerwehrtag des Landkreises Tübingen auf dem Festplatz bei den Adlerwiesen
   
1962 Als erste Neubeschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges nach dem Krieg wird ein LF 16 TS von Metz/Karlsruhe auf Mercedes Benz-Fahrgestell Typ 322 gekauft. Dieses Fahrzeug bedeutete eine gewaltige Verbesserung der Schlagkraft der Wehr in dieser Zeit
   
1964 Karl Mayer übernimmt als Kommandant die Geschicke der Wehr bis 1970
   
1966 Bürgermeister Richard Wolf ordert erneut ein neues Fahrzeug für die Feuerwehr, diesmal ist es ein Tanklöschfahrzeug TLF 16 auf Mercedes Benz-Fahrgestell Typ 1113, ebenfalls von Metz/Karlsruhe Zum damaligen Zeitpunkt war Kirchentellinsfurt als Stützpunkt-Feuerwehr für das „Unteramt“  im Gespräch, dies ist allerdings mit der einige Jahre später durchgeführten Gemeindereform nichtig geworden
   
1971 Neuer Kommandant wird Paul Breitmaier, er wird der Wehr 20 Jahre lang vorstehen und sie in ein neues Zeitalter führen welches mit vielen neuen Herausforderungen auf die Wehr wartet. Erstmals übersteigt in dieser Zeit die Anzahl der technischen Hilfeleistungen die der ureigensten Aufgabe einer Feuerwehr, der Brandbekämpfung.
   
1972 Auf dem Einsiedel kommt es am 9. Mai zu einem Großbrand, ein Blitzschlag setzt den großen Bullenstall in Brand, Feuerwehren aus Tübingen und Pfrondorf verstärken die Kirchentellinsfurter Wehr um Herr  der Lage zu werden. Panisch umherrennende Bullen müssen von Polizei und Jägern erschossen werden. Das letzte flüchtige Tier wurde erst einige Tage später vom Jagdpächter Erwin Mornhinweg im Wald erlegt
   
1973 Spatenstich für das längst überfällige neue Feuerwehrhaus , es ist zu dieser Zeit weit blickend geplant mit fünfzügiger Fahrzeughalle mit Montagegrube und Werkstatt sowie einer Stiefelwaschgelegenheit, voll unterkellert mit großzügigen Lagerräumen, Schlauchwaschanlage, Schlauchtrockenturm, Leitzentrale sowie einem zweigeteilten Lehrsaal im Obergeschoss mit Teeküche.  Auch an einen Kettenaufzug wurde gedacht. Nicht zu vergessen, die unschätzbare eigene Dieseltankstelle.
   
1974 Im November wird das Feuerwehrhaus seiner Bestimmung übergeben. Die Wehr überrascht die Gemeinde mit einem selbst beschafften und selbst ausgerüsteten MTW, ein Mannschaftstransportfahrzeug und Mehrzweckfahrzeug auf Ford Transit
   
1979 Eine weitere Neuzeit beginnt, der Sprechfunk wird eingeführt, im Februar wird die Funkeinrichtung für das Feuerwehrhaus feierlich übergeben, in der Folge werden alle drei Fahrzeuge ebenfalls mit einem Funkgerät ausgestattet, 15 Funkmeldeempfänger läuten das Zeitalter der „stillen“ Alarmierung ein. Ebenfalls im Februar bricht ein Hochwasser über die Tallage herein, es gilt mehrere Keller in der Bahnhofstraße und Wannweiler Straße leerzupumpen, auch droht dem Industriekomplex Carl Schirm & Cie eine Überflutung
   
1979 In den Abendstunden des 12. März wird die Zehntscheune ein Raub der Flammen. Das Holzwerk brennt trotz Einsatz vieler Strahlrohre und hunderten Litern Wasser pro Minute weitgehend ab. Die massive Bausubstanz der Grundmauern lassen aber einen Wiederaufbau zu. Am 27. Juli kommt es zum zweiten folgenschweren Großbrand in diesem Jahr. In der Villastraße bei Adolf Weber lodern die Flammen haushoch beim Eintreffen der ersten Kräfte. Der am Haus angebaute Holzschuppen mit eingelagertem Heizöltank und eingestelltem Schlepper brennt in voller Ausdehnung und hat bereits auf das Wohnhaus übergegriffen. Zu spät kam der Notruf, zu lange waren die eigenen vergeblichen Löschversuche mit dem Gartenschlauch. Der Alptraum eines jeden Feuerwehrmannes wird an diesem Tag zur dramatischen Wirklichkeit. Die Anfahrt des zweiten Kirchentellinsfurter Löschfahrzeuges ist versperrt, die Nebenstraßen waren durch Schaulustige so zugeparkt dass mit dem großen LF 16 TS kein Durchkommen mehr möglich war. Es musste hunderte Meter zurückstoßen um dann über große Umwege zur Einsatzstelle zu gelangen. Die Kameraden des Tanklöschfahrzeuges, nur fünf an der Zahl, mussten erst mal alleine zu Recht kommen. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit bis man dann endlich ins Geschehen eingreifen konnte. Zusätzlich unterstützt durch die Überlandhilfe aus Tübingen konnte das Haus schließlich weitgehend gehalten werden.
   
1982 Die Feuerwehr wird immer mehr zur Allround-Hilfsorganisation, Verkehrsunfälle sind keine Seltenheit mehr und tauchen immer mehr in der Statistik der Kirchentellinsfurter Wehr auf. Die Alarmierungen mit dem Stichwort   „Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfall“ werden immer häufiger, so auch am 25. April,  ein Motorradfahrer überholt seine Motorradgruppe und prallt in der Folge auf der kurvigen B297 frontal in einen Streifenwagen der Polizei. Es bleibt nur die Trümmer von der Straße zu räumen und ausgelaufene Betriebsstoffe aus dem Streifenwagen und dem Motorrad mit Ölbinder aufzunehmen. Als Ersatzbeschaffung für den Eigenbau-MTW wird ein LF8 auf Mercedes Benz-Fahrgestell Typ 608 beschafft, Der Aufbau erfolgte bei der Fa. Ziegler, Giengen a.d. Brenz, Die feierliche Übergabe erfolgte im November. Am 5. Dezember kommt es zu einem Dachstockbrand im Haldenweg, Auslöser war eine brennende Heizdecke die zwar von Nachbarn geistesgegenwärtig aus dem Zimmer auf den Balkon geworfen wurde, dort aber die Holzkonstruktion des Balkons und das Dachgesims in Brand setzte
   
1983 10.Juli, morgens um sechs Uhr, das Neckartal liegt in dichtem Nebel, Sichtweite keine fünfzig Meter, als der Fahrer eines Kleinbusses die Einfahrt in den Ort über die alte Neckarbrücke falsch einschätzt und am Beginn der Neuen Steige frontal auf eine Mauer prallt. Der im Fahrzeug eingeklemmte Fahrer wird mit Unterstützung der Tübinger Feuerwehr aus seinem deformierten Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben.
   
1984 Mehrere Verkehrsunfälle im Ortsgebiet sowie an der unfallträchtigen Kreuzung B297/Triebstraße sind in diesem Jahr die Hauptbeschäftigung für die Wehr, glücklicherweise jeweils mit gutem Ausgang für die Beteiligten. Auffallend ist jedoch die Zunahme von Verkehrsunfällen in dieser Zeit. Sie steigt in den Folgejahren sogar noch an.
   
1985 Folgenschwerer Unfall auf der Eisenbahnbrücke Richtung Kusterdingen. Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem PKW und einem Geländewagen wird der Fahrer des PKW schwer eingeklemmt. Er wird mit Unterstützung der Feuerwehr Tübingen aus seinem Fahrzeug befreit.
Unfallursache: Glatteis auf der Brücke. 6 Tage später, das in die Jahre gekommene LF 16 TS wird durch ein modernes LF16 auf Mercedes Benz-Fahrgestell Typ 1222 ersetzt, Aufbau ebenfalls durch die Fa. Ziegler , Giengen a.d. Brenz. Die Übergabe erfolgte am 29. November, die Abholung des Fahrzeuges aus Giengen war abenteuerlich. Galt es doch das neue Fahrzeug bei dichtem Schneefall sicher nach Kirchentellinsfurt zu holen. Die Beladung des Fahrzeuges wird 1986 mit hydraulischen Rettungsgeräten für technische Hilfeleistungen ergänzt. Anzumerken ist, daß diese Fahrzeugausführung nur dreimal gebaut wurde. Die innovative Gestaltung und Ausrüstung des Fahrzeuges, was eigentlich nur ein Tribut an die inzwischen vielfältigen Aufgaben unserer Feuerwehr war, brachte das Fahrzeug über die Grenzen des Gesamtgewichtes. Zur Zulassung bedurfte es einer Sondergenehmigung des Innenministeriums aus Stuttgart. Man könnte dieses Fahrzeug auch als Vorläufer des kurz  darauf in die Norm aufgenommenen Fahrzeugtyps LF16/12 ansehen. Das alte LF16 TS wurde an den Verkehrsverein Tübingen verkauft die es als Bürofahrzeug umbauen wollten. Manches Feuerwehrherz aber bebte als man das Fahrzeug ein Jahr später mit „Göckelesmaier“-Werbung auf dem Tübinger Festplatz stehen sah. Welch ein grausamer Anblick.
   
1986 Vom 03. - 06. Juli  feiert die Freiwillige Feuerwehr Kirchentellinsfurt ihr 125-jähriges Bestehen, traditionell verbunden mit einem Kreisfeuerwehrtag des Landkreises Tübingen. Hier gab es ebenfalls ein Jubiläum, es war der zwanzigste Kreisfeuerwehrtag der im Landkreis Tübingen abgehalten wurde. Der Wettergott hatte jedoch kein Einsehen mit den Floriansjüngern, in der Nacht auf Sonntag regnete es in Strömen und die Mannschaft musste im Festzelt Gräben ziehen um die Wassermassen hinaus zu befördern. Der große Festumzug fiel buchstäblich ins Wasser. Zu Jubiläum wurde eine neue Feuerwehrfahne beschafft und in einem ökumenischen Gottesdienst geweiht. Erster Fahnenträger war Richard Hornung, seine Fahnenbegleiter Andreas Stoylowitz und Ulrich Weber. Die gestickte Fahne zeigt auf der Feuerwehrseite den Schutzpatron der Feuerwehren, den heiligen St. Florian mit dem traditionellen Wahlspruch „Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr“, die Heimatseite der Fahne schmückt eine Sammlung markanter Gebäude von Kirchentellinsfurt, nach einer Zeichnung von Helmut Knoblich sowie den Jahreszahlen 1861 / 1986
   
1988 Spektakulärer Fahrzeugbrand an der Kreuzung B297 / Triebstraße.  Ein Handwerkerbus fängt im Motorraum Feuer welches sich rasch auf das ganze Fahrzeug ausdehnt. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges stand der VW LT im Vollbrand und aus dem Inneren des Fahrzeuges hörte man das Explodieren von Spraydosen. Der Löschangriff wurde daraufhin aus sicherer Deckung heraus durchgeführt. Der Straßengraben und das eigene Fahrzeug gaben den Löschtrupps die nötige Sicherheit
               
1989 Am 13. Juli geht ein Stück Kirchentellinsfurter Geschichte zu Ende. Das alte Sportheim, an der B297 gelegen, dient vor dem Abriss noch einmal als Übungsobjekt für die Wehr. Manch einer der älteren Kameraden dachte dabei, wie oft man doch in diesem Sportheim bei  jedem Hochwasser als letztes den Keller ausgepumpt hat. Doch diesmal „pumpten“ wir das Wasser in den Keller hinein, denn es galt ein von unserm Kameraden Matthias Bahnmüller gekonnt gelegtes Übungsfeuer im Keller zu bekämpfen.  Einige Tage später wurde sie abgerissen, die „letzte Raststätte vor der Autobahn“ um Platz zu machen für jene Autobahn, die neue vierspurige B27. Feuer auf dem Einsiedel, am 5. August brannten auf der Einsiedel-Hochfläche mehrere Strohballen, so genannte BigPacks. Durch einen Maschinendefekt wurden die Strohballen annähernd über die ganze Länge des Feldes brennend hinten ausgeworfen und verursachten damit auch einen Flächenbrand. Der Fahrer des Schleppers bemerkte das Dilemma erst nachdem ihn ein Autofahrer darauf aufmerksam gemacht hatte. Der Verwalter des Hofgutes pflügte einen Sicherheitskorridor zwischen den brennenden Ballen und einem noch stehenden Getreidefeld. Es war eine schweißtreibende Arbeit die brennenden Ballen einzeln bei sommerlicher Hitze auseinander zu ziehen und abzulöschen. Ein heißer Einsatz, im wahrsten Sinne des Wortes. In diesem Jahr erfolgte auch die Neubeschaffung eines MTW auf Ford Transit, Aufbau Barth, Fellbach.
   
1990 Die Wehr beschafft einen gebrauchten TSA und baut in um in einen  Ölschadenanhänger. Die Beladung entspricht der Normbeladung eines RW2.
   
1991 Klaus Raiser übernimmt nach 20-jährigem Wirken von Paul Breitmaier das Amt des Kommandanten.
Paul Breitmaier wird bei der Amtsübergabe für seine 20-jähriges Wirken als Kommandant mit dem Titel Ehrenkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kirchentellinsfurt geehrt. Er ist das erste Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Kirchentellinsfurt in der Neuzeit.

Anders als bei anderen Wehren, wo der Status Ehrenmitglied automatisch nach Erreichen einer bestimmten Dienstzeit erreicht wird,  werden in Kirchentellinsfurt nur verdiente Angehörige und Förderer der Feuerwehr zum Ehrenmitglied ernannt.
   
1993 Altbürgermeister Richard Wolf wird aufgrund seiner Verdienste um die Wehr während seiner Amtszeit zum Ehrenmitglied ernannt.
   
1994 Neubeschaffung einer Anhängeleiter AL 16/4 von der Fa FGL Luckenwalde. Diese Leiter ist ein Tribut an die Renovierung des Großen Schlosses, sie ist der offizielle zweite Rettungsweg für die Wohneinheit im Dachgeschoß des Großen Schlosses, dadurch blieb der Anbau eines zweiten Fluchtweges an diesem markanten Gebäude erspart.
             
1996 Die Zahl der technischen Hilfeleistungen wächst kontinuierlich an, um diesen Anforderungen gerecht zu werden wurde ein gebrauchter Rüstwagen RW2 von der Freiwilligen Feuerwehr Kornwestheim übernommen.    Übrigens der erste nach neuer Norm gefertigte RW2 von der Fa. Ziegler, Giengen a.d. Brenz Die Beladung des Ölschadenanhängers geht auf den RW2 über, der Anhänger wird erneut umgebaut in einen FWA-Strom. Ein von der Fa. Epple gestiftetes 30kvA-Agregat wird auf einem entnehmbaren Traggestell aufgebaut und in den Anhänger verlastet.
   
1997 Kommandowechsel an der Spitze: Karl Heinz Armbruster wird neuer Kommandant. Ersatzbeschaffung des TLF16, ersetzt wird der alte Kämpe durch ein modernes Tanklöschfahrzeug TLF 16-25 auf  IVECO 135E24 4x4 mit Automatikgetriebe, aufgebaut von der Fa. Magirus, Weisweil/Baden. Das alte Tanklöschfahrzeug TLF16 wurde an einen Händler für Gebrauchtfeuerwehrfahrzeuge verkauft, und leistet vermutlich irgendwo in ärmeren Regionen Europas noch treue Dienste
   
2000 Erwin Nitschke wird für 50-jährige treue Pflichterfüllung geehrt. Als Zeichen der Wertschätzung seines Engagements in der Freiwilligen Feuerwehr Kirchentellinsfurt wird er zum Ehrenmitglied ernannt.
Er ist somit erst das dritte Ehrenmitglied in der Wehr, was die Bedeutung dieser Auszeichnung unterstreicht
   
2002 Der Kornwestheimer RW2 ist an der Altersgrenze, er wird ebenfalls durch einen gebrauchten RW2 ersatzbeschafft. Diesmal ist es ein Nordlicht, seine bisherige Heimat war Großburgwedel /NS Der „Kornwestheimer RW2“ wurde dem Stuttgarter Feuerwehrmuseum übergeben und bleibt somit der Nachwelt erhalten
   
2003 Der MTW steht zur Ersatzbeschaffung an und wird durch einen VW-LT 35 TDI ersetzt. Das Fahrzeug wurde bei der Fa. Strobel-Rettungswagen in Aalen mit einer Sondersignalanlage, Frontblitzleuchten, zusätzlichen Fahrtrichtungsanzeigern und einer 230V-Einspeisung mit FI-Schutz versehen.
Um Kosten für die Gemeinde zu sparen und gleichzeitig aber alle eigenen Wünsche realisieren zu können, wurde der Innenausbau des Fahrzeuges komplett in Eigenregie erstellt. Das Fahrzeug ist in erster Linie als Einsatzleitfahrzeug konzipiert und enthält neben der Standard-Beladung eines MTW umfangreiche Funk-Kommunikationsmittel, 1 Mobiltelefon, zusätzliche Führungshilfsmittel, Magnetische Wandtafeln, eine Teleskopleiter, einen Mini CAFS- Löscher sowie ein Rettungsrucksack mit erweiterter EH-Beladung
   
2004 Markus Appenzeller wird neuer Kommandant
   
2007 Neubeschaffung einer modernen Tragkraftspritze TS8/8, Hersteller: Ziegler, Modell Ultra-Power.
Angetrieben wird die Pumpe von einem wassergekühlten 4-Zylinder VW-Motor mit elektronischer Benzineinspritzung und Lambdaregelung und verfügt über einen Elektrostart mit Notstarteinrichtung.
Die Pumpe ist mit einer automatischen Pumpendruckregelung ausgestattet.
Kirchentellinsfurt feiert die erste urkundliche Erwähnung vor 1000 Jahren. In über 700 Arbeitsstunden werden die historischen Löschgeräte und die historische Magirus-Patentleiter funktionstüchtig restauriert und im Jubiläumsfestzug der Bevölkerung präsentiert.
Die neue Tragkraftspritze bewährt sich im Hochwassereinsatz.
Am 20. Juni werden Mössingen und seine Ortsteile von einem schweren Unwetter heimgesucht. Über 50l/m² Niederschlag innerhalb einer halben Stunde überfluten ganze Ortsteile. Tiefgaragen, Keller und Industriegebäude laufen voll. Die Kirchentellinsfurter Wehr unterstützt die Kameraden vor Ort die ganze Nacht hindurch mit der neuen TS8/8, drei zusätzlichen Tauchpumpen und einem Wassersauger. Die Stromversorgung der Tauchpumpen erfolgte über den FWA-Strom 30kvA.
   
2008 Weitere Neubeschaffung einer Tragkraftspritze 8/8, identisch zum 2007 gekauften Modell, als künftige Beladung für den im Jahre 2009 kommenden GW-T. Ausführliche Planungen zum Kauf und Aufbau des neuen GW-T inklusive Rollwagenkonzept und der dazugehörigen Umverlastung diverser Geräte, wie auch z.B. die komplette Ölwehrbeladung der FBG.

30-jähriges Partnerschafts-Jubiläum der Gemeinden Kirchentellinsfurt und Illmitz (AUT).
   
2009 Auslieferung des neu beschafften GW-T als Ersatz des knapp 27 Jahre alten LF8 TS. Die Neubeschaffung brachte auch ein komplettes "Umdenken" in der einsatztaktischen Ausrichtung mit sich. Durch das Rollwagenkonzept des GW-T und der dazugehörigen Umverlastung diverser Geräte ergeben sich viele neue Möglichkeiten in der Nachschubverwaltung.

Kauf eines gebrauchten RW 1 als Ersatz des im Jahre 2002 gebraucht gekauften RW 2. Dieser RW 1 wurde in etwa 500 Stunden Arbeit komplett umgebaut und an unsere Anforderungen angepasst. Herausgekommen ist ein hervorragendes Fahrzeug, welches perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten werden konnte.
Hierfür gilt vor allem unserem Geätewart-Team ein RIESEN Dank für die zahllosen Wochenenden, die Sie mit dem Umbau im Feuerwehrhaus verbracht hatten.
   
2010 150-jähriges Jubiläum der Feuerwehr Kirchentellinsfurt, welches am Wochenende 26./27.Juni gefeiert wird.
Anlässlich dieses Ereignisses wird auch der Kreis-Jugendfeuerwehr-Tag in Kirchentellinsfurt ausgerichtet, woran 14 Jugendfeuerwehren erfolgreich teilgenommen haben.
Am Abend, nach der Siegerehrung der Jugendfeuerwehren, gab es dann den offiziellen Festakt zum Jubiläum, welcher von der "Stuttgart University Pipe Band" musikalisch umrahmt wurde.

Anschließend konnte die von Paul Breitmaier, Andreas und Philipp Stoylowitz mühselig erstellte historische Bilder- und Uniformenausstellung im Obergeschoss betrachtet werden.
Danach ging es in die WM-Party mit Musik von Alexander Dollinger und der Übertragung des ersten WM-Achtelfinals über.

Am Sonntag, bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad, fand der traditionelle "Tag der offenen Tür" mit einer JF-Schauübung, Vorführungen, Kinderrundfahrten, Hüpfburg und der Übertragung des WM-Achtelfinals zwischen Deutschland und England statt.
   
2012 Das Jahr war hauptsächlich von der Planung der Ersatzbeschaffung des aktuellen LF16/12 geprägt. Es wurde ein eigener "Beschaffungsausschuss HLF" gegründet, welcher sich teilweise 14-tägig zu Sitzungen getroffen hat. Schlussendlich ist dabei eine über 100-seitige Ausschreibung mit unseren Anforderungen herausgekommen.

Hierbei muss man speziell die Arbeit/Leistung von Kommandant Appenzeller herausheben, der nicht nur Stunden, sondern Tage und Wochen mit der Ausarbeitung der Ausschreibung verbracht hat. Ohne seine Vorarbeit bei der Vorauswahl der für uns in Frage kommenden Möglichkeiten wären einige Sitzungen mehr nötig gewesen, um das Ganze zum Abschluss zu bringen.

Das größte Lob aber sollte er von den Herstellern direkt bekommen, die bisher noch nie eine "so gut ausgearbeitete Ausschreibung" gesehen hatten. Es wurde sogar von einer "Muster-Ausschreibung" für das ganze Land gesprochen !
   
2013 Die Planung für das HLF 20 (als Ersatz für das LF 16/12) war abgeschlossen und die Ausschreibung wartete nun nur noch auf entsprechende Angebote der Hersteller. Dies war in diesem Jahr allerdings nur eine kleine Randnotiz, denn 2013 war geprägt von schweren Unwettern.
Am Wochenende des 01. Juni stieg der Neckar, durch heftige Regenfälle in den Tagen und Wochen zuvor, auf einen Rekordwert von 5,91m über Normalstand. Die Folgen waren ein komplett überflutetes Neckartal, durch Grundwasser voll gelaufene Keller und teilweise überflutete Straßen.
In der Nacht zum Sonntag waren zeitweise Pegelstände von 6,50m über Normal angekündigt worden, was die komplette und flächendeckende Überflutung des unteren Ortsbereiches ("Tal") zur Folge gehabt hätte.
Zum Glück kam es dann aber doch nicht ganz so schlimm und Kirchentellinsfurt ist noch recht glimpflich davongekommen. Die etwa 30 Einsätze erstreckten sich aber dennoch über insgesamt drei Tage.

Nur 6 Wochen später hat das Wetter dann mit einem weiteren Extrem zugeschlagen.
Ein heftiges Unwetter brachte Hagelkörner in Tennisballgröße und in der kompletten Umgebung eine Einsatzflut, die Ihresgleichen sucht.
Die Auswirkungen waren eingeschlagene Fenster und komplett zerstörte Dachziegel/Dächer. Mit Planen, Schaltafeln, Latten und Sandsäcken wurde in den Tagen danach versucht alle Einsatzstellen so gut es geht abzuarbeiten. Nach insgesamt etwa 60 Einsätzen und knapp einer Woche Arbeit war das schlimmste allerdings überstanden.

Die umliegenden Dachdecker- und Fensterbaubetriebe haben durch dieses Unwetter auf jeden Fall für die nächsten Jahre genug Arbeit...