Steigende Gefahr von Wald- und Flächenbränden

VonPatrick Schuparra

Steigende Gefahr von Wald- und Flächenbränden

In Zeiten des Kontaktverbotes und eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten steht ein Ausflug allein, mit dem Partner oder der Familie ins Grüne wieder hoch im Kurs. In die Karten spielt da natürlich das aktuelle frühsommerliche Wetter. Doch dieses Wetter hat bereits jetzt Auswirkungen auf die Umwelt: Es herrscht teilweise große Trockenheit, verbunden mit der Gefahr von Wald- und Flächenbränden.

Ein ausgedehnter Landregen, wie er eigentlich längst wieder an der Zeit wäre, ist aktuell nicht absehbar, daher wird sich die Lage vermutlich auf Dauer auch nicht wirklich entspannen. In den seltensten Fällen entstehen Wald- und Flächenbrände unter natürlichen Umständen, meist haben wir es hier mit Unachtsamkeit oder fahrlässiger Brandstiftung zu tun. Dies kann beispielsweise durch Grill- und Lagerfeuer, achtlos weggeworfene Zigarettenstummel, Glasscherben und –flaschen oder auch heißen Katalysatoren von Kraftfahrzeugen hervorgerufen werden.

Die Feuerwehr Kirchentellinsfurt gibt daher folgende Ratschläge:

  • Kein offenes oder unkontrolliertes Feuer im Wald oder auf Wiesen
  • Grillgeräte auf sicheren Stand prüfen und ausreichend großen Sicherheitsabstand zu Waldflächen einhalten, besonders bei starkem Wind
  • Grillkohle und Asche erst nach vollständiger Erkaltung entsorgen!
  • Nicht rauchen und keine brennenden Gegenstände in der Umwelt entsorgen
  • Fahrzeuge nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abstellen und Wiesen und Felder möglichst meiden
  • Melden Sie Brände und Rauchentwicklungen sofort über die europaweite Notrufnummer 112
  • Halten Sie Zufahrten zu Wäldern stets frei – sie sind wichtige Rettungswege!

Anbei auch noch eine Grafik zum aktuellen Waldbrand-Gefahrenindex:

Über den Autor

Patrick Schuparra

Kommandant